Hallo Georg,
Du schreibst:
"Man darf aber, nachdem der Kondensator zerstört ist, AUF KEINEN FALL UNBEKÜMMERT WEITERMACHEN, als wäre nichts geschehen. Da auch die Isolierung weggebrannt sein kann, können die nun blanken Anschlußdrähte des Kondensators irgendwo Metallteile berühren. Wenn man dann das Blechgehäuse berührt, bekommt man einen elektischen Schlag! ! ! ! ..."
Dazu meine Fragen:
1. Wenn es nun zu einem "Knall" während meiner Abwesenheit kommt, woran soll ich dann merken, dass die "Stromschlaggefahr" besteht?! Für den von Dir geschilderten Fall, dass blanke Anschlußdrähte das Metall (-Gehäuse?) berühren: Ist nicht genau für diesen Fall die Schuko - Leitung (meistens gelb/grün) vorgesehen - müsste nicht in diesem Fall die Sicherung reagieren?
2. Bei vorhandenem FI (neudeutsch habe ich vergessen) : warum reagiert der denn nicht?
Praktischer Hintergrund meiner Frage:
In Delmenhorst 2006 "explodierte" einer meiner beiden Blechtrafos der Vorführanlage - die Anlage lief dennoch bis Ausstellungsende weiter, als sei nichts geschehen.
Zu hause angekommen, konnte ich leider nicht mehr feststellen, welcher der beiden Tafos denn nun im Ar... war?
Noch viel öfter dürfte folgender Fall sein:
Anno Tucken explodiert ein Trafo - funktioniert aber weiter.
Die "Explosion" wird vergessen ...
Der Erbfall tritt ein. In Folge dessen wird der Trafo verkauft / verschenkt.
Irgendwann kaufe ich dat Dingen dann für 'n Heiermann auf 'ner Börse.
Wie soll ich merken, dass die von Dir beschriebene Gefahr besteht??
Wohlgemerkt: Wenn ich mir einen Blechtrafo kaufe, ist mein erster Schritt ( übrigens auch bei den wesentlich älteren schwarzen WS - Trafos!) die Anbringung eines Schuko - Steckers,(inkl. gelb/grüner Leitung vom Gehäuse zum Stecker, also Tausch von 2 auf 3 Adriges Kabel) falls nicht vorhanden. Das scheint aber wohl nicht zu reichen?
Bis denne mal wieder
ecki
