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PWM

Fragen und Antworten rund um die "klassische" Modellbahnelektrik und -elektronik.
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Einfache PWM Schaltung

Beitragvon Gast » 01.12.2007, 11:38

Hi,

eine einfache Einrichtungs PWM Motoransteuerung.
Wenn man den rechten Lastteil durch eine H-Bridge ersetzt kann diese Schaltung auch in 2 Richtungen betrieben werden.
Laststrom richtet sich nach dem Stromwerten des Netzteiles.
In der Motorleitung sollte eine Nennsicherung(träge) eingefügt werden.

Servus
Georg
Gast
 

PWM Erweiterung

Beitragvon Gast » 01.12.2007, 18:26

Eine H-Bridge als PWM Verstärker mit Richtungsumschaltung.

Servus
Georg

Edit aufgrund des Folgepostings von Ralf.

Anscheinend verwirrt hier der Text "Motor oder Gleisanschluss" insofern, dass man mit 2 Erweiterungen 2 Trafos ersetzen kann.DIES GEHT NICHT.Man muss für jeden Stromkreis dann
- ein seperates Netzteil nehmen
- einen eigenen PWM Generator
- und eine eigene H-Bridge nehmen

siehe Übernächstes Posting.
Gast
 

Geht das mit TE ?

Beitragvon Ralf » 02.12.2007, 22:52

Hallo Georg,

ich finde es prima, daß Du hier Dein Wissen teilen willst, habe aber Zweifel, daß diese Schaltung für TE so angebracht ist. Es ist schon eine Weile her, daß ich mich mit Elektronik näher beschäftigt habe und hoffe, daß ich da nicht was übersehen habe. Langer Rede, kurzer Sinn: die Brücke funktioniert ja nur, solange die Motoren erdfrei betrieben werden können. Bei TE ist aber der gemeinsame Mittelleiter da. Wenn man unter diesen Umständen zwei derartig aufgebaute Geräte anschliessen würde, hiesse das, daß man die Brücken an jeweils einem Mororanschluss verbinden würde und das könnte einen "pulsweitenmodulierten Kurzschluss" zur Folge haben. Könnte es sein, daß man hier nicht eine Komplementärstufe bräuchte, mit 2x12V Trafo und ggf. Optokopplern ?

Sollte ich mich da getäuscht haben gebt mir doch bitte Bescheid.

Grüße
Ralf
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Beitragvon Gast » 03.12.2007, 01:24

Hallo Ralf,

Momentan verstehe ich nicht, was du mit Erdung meinst. Meinst du eine Erdung mittels Schutzleiter wie im Lichtnetz.
Also Masse mit Schutzleiter vom Netz verbunden?
Laut VDE darf eine Modellbahn nur schutzisoliert sein.

Wahrscheinlich aber trifft folgendes zu.

Wenn du mit Erdung aber meinst, das zwei Gleichspannungsquellen einen gemeinsamen Rückleiter(Mittelleiter bei TE) nehmen dann gilt:

Wenn du 2 Schaltungen,als Ersatztrafo nutzen möchtest, musst du die Schaltungen auch 2mal aufbauen und mit 2 galvanisch getrennten Netzteilen versorgen.

Du musst die Schaltung als Kompletteinheit (Ersatztrafo)
sehen.

Eine Einheit besteht aus
- eigenem Netzteil
- eigenem PWM Generator
- eigener Hbridge

Diese Erweiterung im vorherigen Posting stellt lediglich das Schaltteil dar.

Aber gut Ralf, das du es angeschnitten hast. Ich selbst währe nie auf die Idee gekommen 2 Hbridge an einen Generator und einer Versorgungsspannung mit gemeinsamen Rückleiter zu betreiben.


Mir geht es aber erstmal um Grundschaltungen und nicht nur um Trafoersatz. Ich werde mein vorheriges Posting editieren.


Bei mir sah es früher so aus :

Auf den Schienen
- 1 Stromkreis PWM Trafo links
- 1 Stromkreis PWM Trafo rechts
sonst war nichts mehr auf den Schienen.

1 Stromkreis Weichen/Signale (keine Schienenmasse)
1 Stromkreis Beleuchtung (keine Schienenmasse)

Loks's lösten mittels Infrarot galvanisch getrennt Weichen und Signale aus. Blockstellen waren 3seitig getrennt und hatten eigene PWM Trafos.
Ich nahm deswegen Infrarot her, da ich die IR bereits frequenzmodulierte und seit Anfang der 1980er bereits mit aktiver Lokadressenkennung fuhr.
Ich hatte nie Probleme mit Massebrumm,Brummschleifen,Rückspannungen oder Frequenzaufhebungen in den IR Meldern.(alle mit Schirmleitungen aufgelegt)


Hier eine Beschreibung mit der TC4424 Brücke und Freilaufdioden für den Motor.

http://www.robotroom.com/HBridge.html


Servus
Georg
Gast
 

Beitragvon Ralf » 03.12.2007, 15:57

Hallo Georg,

danke für de schnelle Antwort. Ich meinte mit "nicht erdfrei" tatsächlich, daß die Motoren den gemeinsamen Rückleiter haben und dachte, ich hätte es auch so geschrieben. Sorry, daß es hier zu Missverständnissen gekommen ist.

Auf die Idee, einen gemeinsamen Generator zu nehmen, hatte ich eigentlich auch nicht, finde ich aber witzig. Ich dachte eher an eine gemeinsame Stromversorgung. Wir (an der Uni seinerzeit) haben etlich Stepper so betrieben, aber das geht halt nur, wenn Du die Motoren "in die Luft hängen kannst", also keinen gemeinsamen Referenzpunk nehmen musst. Sowas setzt sich dann manchmal im Kopf fest.

Grüße
Ralf
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Beitragvon Gast » 03.12.2007, 16:49

Hallo Ralf,

bitte gern geschehen.Ist immer gut wenn Nachfragen kommen. Denn was für mich Grundsätzlich ist, muss nicht gleich für alle Grundsätzlich sein.
"Genauer Beschreiben" kommt auf meine toDo Liste.

Servus
Georg
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putzig...

Beitragvon TE lebt » 03.12.2007, 19:43

Also da diskutieren jetzt ein Industriemeister und ein Diplomphysiker über Elektronik, und der Rest guckt dumm aus der Wäsche. Und nun mischt sich auch noch einer ein, der einmal Mathe und Physik am Gymnasium unterrichtet hat...

Nein, Spaß beiseite, ich bin gespannt, was uns Georg noch alles liefern wird. Das Thema PWM ist für mich sehr interessant. Ich habe auch schon mit Selbstbau-Fahrreglern experimentiert und benutze derzeit zwei Roco ASC 1000. Leider hat eines davon eine kleine Macke, und ich finde nirgendwo einen Schaltplan von diesem Teil.

Also, ich harre weiterer Ideen von Georg.

Viele Grüße
Günther

P.S.
Georg, ich könnte mir vorstellen, dass Dein Nick GDL zu Zeit bei vielen Pendlern einen etwas faden Beigeschmack hat...
Solange ich lebe, lebt auch Trix Express!
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Beitragvon Gast » 03.12.2007, 22:39

Hi,
Schade, dass ich meine fast 30 Module ausgeschlachtet und verschrottet habe.Vielleicht währe eines zu deiner Anlage kompatibel gewesen.Aber eher wahrscheinlich nicht.

Ich habe auch beim Posten eher an Motoren in Modellwindmühlen,Selbstbaulokdecoder oder anderen Antriebseinheiten an Modellzubehör auf der Platte gedacht.


Servus
Georg

Mich ärgert's auch dass die GDL mein Kürzel nimmt.Nach mir wird's hoffentlich ein MDL oder JDL.
Matthias bzw. Juliane Dankesreiter Leberskirchen.
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 03.12.2007, 23:25

Nach dem sich der Physiker, Elektronikmeister und der Mathe- und Physiklehrer an der Diskussion beteiligt haben, wird es Zeit, dass sich der Mathematiker mit Nebenfach Physik auch einmischt. Georg, ich finde Deine Schaltplaene aeusserst interessant, obwohl ich mittlerweile auf DCC umgestiegen bin. Das Regelverhalten der alten Permamotoren laesst sich duch eine PWM bedeutend vebessern, was man zum Beispiel daran merkt, dass sie mit einem DCC-Decoder bedeutend besser laufen. Nur scheinen sie (und auch die neuen Permamotoren) die Lastregelung eigentlich nicht zu moegen. Meine gruene 140(neu) faehrt mit ausgeschltater Lastregelung bedeutend ruhiger an als mit Regelung. Irgendeine Idee woran das liegen kann?

Ulrich
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Beitragvon Gast » 03.12.2007, 23:49

Hallo Ulrich,

Das mit der Lastregelung hängt damit zusammen, das der Decoder entweder am Limit fährt und nicht mehr Nachschieben kann, oder die Frequenz zu hoch ist.
Erklärung :
Auch auf langsamster Fahrstufe wird der Decoder immer mit der max. Spannung und dem gerade max. Motorlaststrom betrieben.
Die Geschwindigkeit hängt nur von der Länge der Highphasen ab.
==================================
Bildlicher Vergleich mit Auto : (ginge aus Masse und Verbrennungszeit nicht.Soll nur verdeutlichen)
Vollgas und Gasweg in Regelmäßigen Abständen.
Kurz Vollgas lang Gasweg => Auto hüpft langsam
lang Vollgas kurz Gasweg => Auto hüpft schnell.
Dieses Spektakel aber 100 mal in der Sekunde, bewirkt das das Auto in seinem Gangbereich auch mit diesen 2 Extremzuständen geschwindigkeitssteuerbar ist.
===================================
Darum belasten langsame Fahrstufen auch die Antriebsmechanik der Loks stärker, als hohe Fahrstufen.


Zur Frequenz :
Die alten Permamotoren haben eine größere Induktivität und somit einen kleineren Innenwiderstand für die hohen Frequenzen der handelsüblichen Lokdecoder.
Dadurch erhält der OpAmp keine vernünftige Ist - zur Sollspannung und regelt so in bestimmten Bereichen immer einen falschen Istwert nach.


Ich habe mir, wo Platz, selber Decoder entworfen, die eine Dauerlast von 1,5 Ampere haben und mit lediglich 70 Herz PWMfrequenz betrieben werden.
Bin hier noch am minimieren.

Servus
Georg

P.S. Da mir im Dauerbetrieb bei den Waggonbeleuchtungen immer die Vorwiderstände bzw. der Spannungsregler zu heiß werden, wird meine nächste Beleuchtungsplatine mit einem PWM Spannungsdrossler ausgestattet.
Gast
 


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