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Interessengemeinschaft Trix-Express

Weichen - eine Zusammenfassung

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
Nicht themenbezogene Beiträge werden gelöscht.

Beitragvon Georg » 16.11.2004, 01:15

Die Eigenschaft, daß beim Märklin K-Gleis die Außenschiene elektrisch getrennt sind, wurde gerne bei Modulanlagen genutzt. Bei Treffen konnte man dann sowohl mit Zweileiter-Gleichstrom oder nach dem Märklin-System Betrieb machen.

Den Einsatz des K-Weiche mit beweglichem Herzstück bei Trix Express halte ich für wenig sinnvoll. Sie hat eine Radius von 90 cm! Und man benötigt eine Lösung für eine brauchbare Befestigung für einen durchgehenden Mittelleiter hat. Das Ausrüsten der Trix Express Fahrzeuge mit Märklin-Skischleifern würde ich als systemfremd ablehnen, obwohl ich selbst einige auf das Express System umgebaute Märklin-Loks mit Ski-Schleifern (wegen der leichteren Beschaffbarkeit und Befestigungsmöglichkeit) besitze. Und wenn man gar ganz ohne Mittelleiter fahren will, dann kann man auch gleich noch die Radsätze umbauen und hat eine Allerwelts-Zweileiteranlage.

Aber die schlanke Märklin K-Weiche mit beweglichem Herzstück 2271L (= 2272) bzw. 2271R (= 2273) wurde inzwischen durch die billiger herzustellende 22715 bzw 22716 ersetzt und diese Weichen haben leider ein festes Herzstück! Man findet die Weiche mit beweglichem Herzstück also nur noch auf Gebrauchtwarenmärkten. Erhältlich ist noch eine Weiche mit beweglichem Herzstück von Fleischmann, dessen Radius im abbiegenden Zweig nicht ganz so groß ist.


Der Trix Spurkranz ist 2 mm hoch. Der oben erwähnte in den Weichenlücken polternde Spurkranz wurde ursprünglich geschaffen, um damit die Märklin-Schnellzugwagen umzurüsten, die zusammen mit der BR 103 angeboten wurden. Er hat nur eine Spurkranzhöhe von 1,6 mm, da Radsätze mit 2 mm Spurkranzhöhe am Wagenboden scheuern würden.

Das Poltern der Trix Express Radsätze 66689 mit einem Durchmesser von 10,2 mm und 1,6 mm Spurkranzhöhe entsteht, weil bei Trix Express in der Herzstücklücke auf dem Spurkranz gefahren wird - genau wie bei der städtischen Straßenbahn, die eine im Pflaster verlegte Weiche passiert. Da der 1,6 mm-Spurkranz kleiner als die Lücke tief ist, fällt der Radsatz eben polternd in die Lücke.

Bei der großen Eisenbahn ist es anders: dort ist die Lauffläche des Rades breiter als der Schienenkopf. Das Rad läuft dann schon auf dem Herzstück, bevor es überhaupt die Weichenzunge verlassen hat.


Anders sieht es aus, wenn man eine Weiche mit beweglicher Herzstückspitze ( = eine beim Vorbild sogenannte Schnellfahrweiche) betrachtet. Sie hat keine Lücke. Folglich kann kein Radsatz in eine Lücke fallen. Man kann also mit allem fahren: vom Trix Express-Radsatz bis zum RP25-Radsatz. Vorausgesetzt das Schienenprofil ist hoch genug. Man hätte dann eine Weiche, die in ihrer Funktion der englischen TTR-Universalweiche entspricht, die es um 1960 für einige Jahre gegeben hat. Darauf fährt alles!



Alte Märklin-Fahrzeuge hatten in den 30er Jahren eine Spurkranzhöhe von 1,55 mm Höhe. Das kommt dem Trix Express Spurkranz mit 1,6 mm schon sehr nahe. Heute benutzt Märklin niedrigere Spurkränze. Aber zu der Zeit, wo das K-Gleis entwickelt wurde, war der Märklin Spurkranz immer noch 1,4 mm hoch.

Als Lösung würde sich anbieten, das Kleineisen soweit abzufeilen, bis die Trix Express Radsätze einwandfrei laufen. Aber darunter leidet die Stabilität. Irgendwann findet das Schienenprofil keine Halt mehr. Eine andere Lösungwäre, auf die Schienenköpfe der K-Weiche ein Messingprofil aufzulöten, um die bei Trix Express übliche Schienenprofilhöhe von 3,1 mm zu erreichen. Das ist natürlich eine kribbelige Angelegenheit, weil bei der nötigen Erwärmung des Schienenprofils das Schwellenband schon weich wird. Klebt man, hat das aufgesetzte Profil keine sichere Stromübertragung, so daß zumindest eine teilweise Lötung erforderlich ist. Dann muß natürlich auch die bewegliche Herzstückspitze mit einem Stück Messingblech auf die gleiche Höhe gebracht werden.

Und als Lösung für den Mittelleiter bietet sich an: Mittelleiterprofile ausgebaut aus Trix Express-Gleisen. Oder ein in der Länge "halbiertes" N-Gleis. Nachteilig ist, daß Minitrix und Fleischmann nur Neusilber-Schienen anbieten, die als Mittelleiter genutzt sehr auffällig sind. Man muß also nach brüniertem N-Gleisen Ausschau halten, wie Arnold es anbot. Man kann einzelne verbleibende halbierte N-Schwellen zur Befestigung des Profils nutzen. Mit der Dicke der Schwellen kann man die Höhe bestimmen. Oder: .....

Das Peco-Gleis ist für Zweileitergleichstrom vorgesehen. Zusätzlich gibt es von Peco einen nachträglich einsetzbaren Mittelleiter, um das Gleis mit Ski-Schleifer befahren zu können. Es handelt sich um einen zick-zack-förmig gebogenen Blechstreifen, der unter das Gleis gelegt wird, und dessen Höcker (Pukos) zwischen jeder zweiten Schwelle hervor schauen. Wenn man ein passendes U-förmigens Messingprofil fände, daß genau auf diese Höcker paßt und die richtige Mittelleiterhöhe ergäbe, könnte man einen durchgehenden Mittelleiter bauen.

Da die Peco-Weichen doch sehr dem englischen Vorbild ähneln, es keine beweglichen Herzstückspitzen gibt, die Halterung der Radlenker (aus Metall) aber aufgespritzt sind, also nicht zerstörungsfrei entfernt und neu versetzt befestigt werden können, kommt die Weiche wohl weniger in Frage. Aber der Puko-Blechstreifen ist interessant.

Tillig bietet Weichenbausätze an. Aber auch da gibt es etliche Klippen. Die Weiche hat zwar ein Metallherzstück, aber es ist kein bewegliches Herzstück. Daher hat die Weiche auch wieder Flügelschienen, die am Gleisbett angespritzt sind. Sie müssen für den Trix Express Radsatz entfernt und komplett neu angefertigt werden. Dagegen kann der Radlenker nach Bedarf eingebaut werden.


Ferner muß bei einem Weichenselbstbau immer daran gedacht werden, daß der Mittelleiterschleifer die Weichenzungen mit Außenleiterpotential kreuzt. Bei der Märklin-Weiche wird der Skischleifer über die zu kreuzende Schiene gehoben und kann die Schienen dann nicht berühren. Da der Trix Express-Mittelleiter sich aber immer auf der Höhe der Außenschienen befindet, muß nicht nur die Polarität im Herzstück umschaltbar sein, sondern der Strom muß auch in den Schienenteilen, die der Mittelleiter berührt, umgeschaltet werden. Oder der Bereich muß isoliert sein. Auch sollten neugebaute Flügelschienen/Radlenker aus Plastik sein, weil nie auszuschließen sind, daß sie doch vom Mittelleiterschleifer berührt werden. Bei der im Forumsbeitrag "Selbstbauweiche 7.5°" von Nobby gezeigten Weiche erscheinen die Metall-Flügelschienen für den Mittelleiterschleifer erreichbar. Wenn dann zufällig ein Rad eine elektrische Verbindung zwischen Flügelschiene und Außenschiene herstellt, "funkt" es.

Man kommt bei schlanken Weichen sehr schnell an konstruktive Grenzen, da der 6,5 mm breite Trix Express-Mittelschleifer wegen der Toleranzen zwischen Radsatzaußenmaß und Spurweite in Kurven erheblich vom Mittelleiter abweicht und im R1-Radius einen Bereich von bis 5,5 mm neben dem Mittelleiter bestreicht. Schon im geraden Gleis kann der Mittelleiterschleifer einen Bereich von 4 mm seitlich der Mittelschiene berühren. Insgesamt also 8 mm! Die Flügelschiene und der benachbarte Radlenker sind in einer Trix Express-Weiche aus gutem Grund aus Plastik, weil sie nur 10,2 mm auseinander sind.

Je größer der Radius des abzweigenden Gleises in einer Selbstbauweiche ist, um so größer wird der Bereich, der isoliert bzw. umgeschaltet werden muß. Da auch der Trix Express-Radsatz zwischen durchgehender Schiene und abliegender Weichenzunge hindurch muß, wird der Teil der Weichenzunge, der beweglich sein muß, bei größeren Radien auch immer größer.



So würde sich anbieten:

fürs Gleis:
-> Tillig-H0-Schwellenband
-> Peco-Spur 0 - Profil nach Code 124 mit 3,16 mm Höhe einziehen.
Mittelleiter:
-> entweder: Trix Express-Mitteleiterprofile
-> oder Peco-Mittelleiterband mit aufgesetztem durchgehenden U-förmigen Messingprofil
-> oder ein einzelnes N-Schienenprofil,

bei Weichen:
-> wenn man keinen kompletten Selbstbau mit Tillig-Teilen und Peco -Schienenprofilen wagt,

-> dann alte Märklin K-Weiche mit beweglicher Herzstückspitze, deren Schienenprofile und Herzstück durch aufgelötete / aufgeklebte Profile auf 3,1 m Höhe gebracht wird. Der Mittelleiter könnte wie bei den Gleisstücken gebaut werden. Die noch erhältliche Fleischmann-Weiche mit beweglichem Herzstück hat - abgesehen von der mit 2,5 mm zu niedrigen Profilhöhe - allerdings wieder Flügelschienen und sehr enge Weichenzungen, da wird es für den Trix Express-Spurkanz wieder zu eng.



So bunt wie die Herkunt der verschiedenen benötigten Teile ist, so bunt wird (wenn man auch noch Trix Express-Gleise und -Weichen einbaut) die Anlage. Manchem wird dieser Mix aus Messing-, Neusilberprofilen und Schwellen unterschiedlicher Herkunft nicht gefallen.

Georg
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Beitragvon jokurt » 23.12.2004, 14:45

Hallo,
legt ihr bei der Bogenweiche die Umschaltung lahm?
Oder verwendet ihr das separate Relais parallel zur Umschaltung der Bogenweiche?

Da der Weichenantrieb im vergleich zum Relais "langsamer" umschaltet oder sogar manchmal hakt, könnte ja durch die zusätzliche Verbindungen ein Kurzschluß entstehen.

Oder täusche ich mich da?

Kurt
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Beitragvon Georg » 23.12.2004, 19:27

Ja, der Original-Bogenweichenantrieb übernimmt nur noch die mechanische Umstellung der Zungen. Die elektrische Umschaltung übernimmt das separate (Conrad-)Relais.


Wer befürchtet, daß die beiden Antriebe nicht gleichzeitig schalten, für den gibt es eine "De Luxe"-Möglichkeit. Da Luxus etwas teurer ist, ist folgende Lösung aber auch erheblich aufwendiger - auch was die Geldbörse anbetrifft. Brawa bietet einen Unterflur-Weichenantrieb an. Zu sehen unter Art. Nr. 3860 auf dieser LokShop-Seite:

http://catalog.lokshop.de/BRA/2004/D/214.jpg

Dieser Antrieb kann sowohl das langsame Umlegen der Weichenzungen als auch die elektrische Umschaltung der Weichenzungen erledigen. Er ist so kräftig, daß er die Weichenzungen auch bei nicht abgebauten Original-Bogenweichenantrieb stellen kann. Die Stellschwelle des Unterflurantriebes erkennt man auf dem Bild im Vordergrund. Am zweckmäßigsten verbindet man das links vorne sichtbare Ende der Stellschwelle des Antriebes mit der Stellschwelle der Weichenzunge mittels eines Drahtes, der ungefähr die Form eines "Z" hat. Das obere Ende des Z wird mit der Weichenzunge verbunden, der "schräge Teil" führt senkrecht durch die Anlagenplatte, der untere Teil des Z wird mit dem Antrieb verbunden. Diese Verbindung muß etwas elastisch sein, da der Hub des Antriebes größer ist, als die Bewegung der Weichenzungen-Stellschwelle. Der Antrieb drückt die Weichenzungen trotzdem mit wesentlich größere Kraft gegen die jeweilge Schiene als der Original-Antrieb.

Die Umschalter/Wechsler sind blau und auf dem Bild hinten links zu erkennen. Ausgeliefert wird der Antrieb mit 4 Wechslern. Davon werden zwei Wechser zur Endabschaltung des Antriebes benötigt. Es verbleiben zwei Wechsler. Nun werden (wie oben dagestellt) aber mindestens drei benötigt. Man kann aber noch ein oder zwei weitere Wechsler zusätzlich anbringen. Ein einzelner Wechser ist auf der gleichen Internetseite unter der Nr. 3861 abgebildet.

Geschaltet wird der Brawa-Unterflur-Weichenantrieb mit einem zweipoligem Umschalter. Das bisherige Trix-Stellpult ist nicht nutzbar, da der Antrieb mit Gleichstrom arbeitet. Das heißt, so wie man den Strom für die Lok von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt umpolt, läuft der Weichenantrieb einmal in die eine, einmal in die anderer Richtung. Hat der Antrieb seine jeweilige Endstellung erreicht, wird er durch einen den beiden belegten Wechsler abgeschaltet.

Ein geeigneter Schalter wäre:

http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTI1MzQ4MDg5MA==?~template=PCAT_PRODUCT_ZOOMBILDER&alle_bilder=%2fm%2f7000_7999%2f7000%2f7080%2f7083%2f708330_BB_00_FB%2eEPS%2ejpg%3b&product_description=SCHALTER+F%dcR+WECHSELSTROM&akt_image=1
Georg
 
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Unterflurantrieb

Beitragvon Sandro Coletta » 09.04.2005, 17:03

Hallo Freunde und Kollegen,

da ich zur Zeit ja noch "ohne Behausung" für meine zukünftige Anlage bin, fröne ich unserem gemeinsamen Lieblingshobby zur Zeit eher theoretisch, bzw. - um es etwas positiver auszudrücken - habe ich endlich mal Zeit für die Basteldinge, die ich immer mal machen wollte. So habe ich mich nunmehr mit dem Thema "Unterflurantrieb für Weichen" beschäftigt und bin - um es mal etwas unbescheiden auszudrücken - zu einem wirklich zufriedenstellenden Ergebis gekommen (s. Bild).

Mehr Infos auf meiner Website http://www.trix-express-freun.de/ unter "Unsere Anlage/Gallerie", "Unterflurantrieb für Weichen". Ich darf jeden ermuntern es mir nachzutun - das ist m.M.n. auch für Laien in maximal einer Stunde zu schaffen. Auf der neuen Anlage werde ich sämtliche sichtbaren Weichen so umbauen.
Mit freundlichem Trix-Express-Gruß,

Sandro Coletta
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Unterflurantrieb

Beitragvon rei » 09.04.2005, 20:25

Hallo Sandro
So ähnlich sind die Weichenantriebe in meinem BW auch gemacht. Allerdings nicht von mir. Funktioniert ganz gut.
Bei einer Weiche habe ich allerdings einen Unterflurantrieb von Conrad genommen.Der ist um einiges besser. Er schliesst immer sauber und hängt nie.
Ausserdem schliesst er wesentlich eleganter und leiser.
Mit Hilfe meines Weichendecoders kann ich die Zeit bestimmen wie lange er schliesst, bzw.wie lange der Strom fliesst.
Funtioniert natürlich auch normal.
Es gibt diesen Antrieb schon ab ca.4,95 Euro. Sogar mit Endabschaltung und Umschalter für polarisierte Herzstücke. Das wäre dann die optimale Lösung für die von mir Umgebauten DKW`s mit polarisiertem(elektrischen) Herzstück.Da kann ich mir die fummelei mit den Relais sparen.
Ich hoffe du bist jetzt nicht geschockt.Ich finde deinen Umbau klasse und wollte nur eine Anregung geben.
Aber vielleicht solltest du einen Antrieb von Conrad mal testen, bevor du alles umbaust.
Hier die Artikel-Nr: 219999 - WD
Im Anhang ein Bild vom Antrieb.
Bis denn
Rei
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Was machen bei defektem Unterflurantrieb

Beitragvon befag » 12.04.2005, 18:01

Hallo

Ich bin eigentlich begeistert vom Unterflurantrieb.

Der Weichenantrieb von Conrad ist relativ günstig und die Möglichkeiten einer ev. digitalen Ansteuerung sind ebenfalls sehr interessant.

Nur eine Frage stelle ich mir:

"Was machte ich, wenn der Unterflurantrieb einmal defekt sein sollte?"

Gruss Befag
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Beitragvon noels » 12.04.2005, 18:14

Hallo befag,
... unter die Platte krabbeln (':P')
Es ist schon etwas lästig und da problematisch, wo Anlagenteile über einem Schattenbahnhof liegen. Wenn einer verreckt, ist es garantiert der hinterste. aber diese motorischen Antriebe halten schon eine Menge aus. Beim originalantrieb würde ich schon genau überlegen, wo und wie ich den einsetze.
MfG
Heiko Mehnert
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Kriechgang sei Dank

Beitragvon befag » 12.04.2005, 18:34

Danke Heiko

Damit Mann unter die Anlage kriechen kann, muss darunter auch genügend Platz vorhanden sein.

Und ein Schattenbahnhof zwischen mir und dem defekten Antrieb stellt unter Umständen ein gewaltiges Hindernis dar.

Also muss eine Anlage so geplant werden, damit man die Anlage auch von unten gut im Auge hat.

Ich will versuchen, meinen Traumbahnhof Davos mit Unterflurantrieben auszurüsten. Ich werde versuchen, den Plan Davos so zu ändern, dass man bei defekten, die immer in der hintersten Ecke passieren, von unten an die "Betriesstörung" gelangen kann.

Aber vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten um von oben an einen defekten Unterflurantrieb zu gelangen.

Ich liebe Lokomotiven im Kriechgang :P , aber an Kriechgänge unter meiner Anlage, nein, das ist nichts für mich. :D

Gruss Befag
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Weichenumbau

Beitragvon Frank Bertram » 05.10.2005, 08:47

Umbau-Idee für universell zu gebrauchende Trix Express- Weichen

Sicher ist allen Trix Express- Freunden bekannt, daß in England in den Jahren 1959 - 1961 (ungefähr) von TTR Weichen ohne Radlenker gebaut worden sind, die es als sogenannte Universalweichen (universal point) ermöglichten, NEM- Fahrzeuge und andere durch Trix Express / TTR- Weichen zu fahren. Doch diese Universalweichen sind kaum noch zu bekommen und recht teuer. Unser in die Praxis umgesetzter Umbauvorschlag kann daher eine Alternative zu diesen englischen Weichen und deren Nachbau durch Peter Berg (vgl. seine Internet-Seite: www.tischeisenbahn.de) sein.

Andere als die klobigen Trix- Express- Radsätze haben im Bereich der Radlenker, die in den Original- Trix Express Weichen eingebaut sind, zu viel Spiel, kippen in die vertieften Spurrillen vor dem Herzstück der Weiche und laufen z.T. auf der Spitze des Herzstücks auf. Diese Fehlleitungen gilt es zu verhindern; dies ist uns durch den vorgestellten Umbau weitgehend gelungen.

Der Umbau geschieht in drei Etappen wie folgt:

1. Man nehme zwei Tröpfchen (!) Klebstoff (z.B. Pattex) und befestige damit einen ca. 5 Zentimeter langen Streifen aus Kunststoff (z.B. aus den Kunststoffeinsätzen in den Kragen neu gekaufter Herrenhemden) an den Innenseiten der Radlenker (zwischen Radlenker und Schiene). Die Dicke dieses Kunststoffstreifens sollte 0,2 mm bis maximal 0.3 mm und dessen Länge nicht mehr als das Doppelte der Länge des Radlenkers betragen. Damit haben dann zunächst einmal die Trix Express Radsätze und Fremdradsätze von z.B. Märklin oder Fleischmann keine Probleme, die Weiche zu durchfahren ohne zu entgleisen oder festzusitzen. Bei Radsätzen dieser beiden Marken genügt es, nur den Radlenker im abzweigenden Teil der Weiche zu präparieren; meine Erfahrung mit den Radsätzen von Liliput ergaben aber, daß es besser sein kann, auch den Radlenker im geraden Strang der Weiche zu verlängern. Außerdem müssen die Verlängerungen der Radlenker federnd ausgeführt werden, damit die breiteren Trix Express Radsätze sicher in die Radlenker geführt werden und nicht auf der jeweiligen Spitze der Verlängerungen auflaufen können. Möglicherweise sind diese Spitzen der Verlängerungsteile leicht nach außen zu biegen.


2. Damit die Fremdradsätze nun nicht mehr in das „Loch“ vor dem Herzstück der Weiche fallen, müssen 0.2 mm dicke Kunststoffstreifen in die Plastikzwischenräume vor dem Herzstück gelegt werden. Dabei darf die Dicke dieser Streifen 0.2 mm nicht übersteigen, damit die Trix Express Radsätze sicher durch die Weiche geführt werden; Mitunter hüpfen die Trix Radsätze ein klein wenig (insbesondere die alten Bakelit- Radsätze), aber sie entgleisen nicht, und auch die Fremdradsätze sinken nicht mehr in den Zwischenräumen ein und werden problemlos durch die Weiche geführt. Das gilt - wie wir in Geldermalsen vorstellen konnten - sowohl für die Waggons (ich hatte z.B. Liliput Langenschwalbacher und zwei-, drei- und vierachsige Länderbahngüterwagen der Marken Märklin (Hamo-Radsätze), Fleischmann, Pico, Roco, Sachsenmodelle, Rivarossi und Trix International vorgeführt - als auch Lokomotiven (Fleischmann T 16, Liliput MaK 2000, Fleischmann V 65 - jeweils mit unbehandelten Originalradsätzen).

3. Es ist außerdem empfehlenswert, die Spitzen der Weichenherzstücke etwas abzuflachen und die im abzweigenden Teil der Weiche befindliche Herzstückkante leicht anzuschrägen, damit besonders schmale Fremdradsätze (NEM) nicht doch noch auf der Spitze des Herzstücks auflaufen können (so zunächst in der Erprobungsphase mit der Trix International G8 und Reimunds Hornby Pacific geschehen).

Auf der von uns in Koblenz ausgestellten Anlage haben Reimund und ich Weichen vorgestellt, deren Radlenker mit Federstahl verlängert und deren Spurrillen mit Federstahlblechen aufgefüllt worden sind. Diese Federstahlausführungen sind mechanisch sogar etwas besser als die von mir propagierten Kunststoffstreifen, bergen aber - insbesondere im Digitalbetrieb - die Gefahr von Kurzschlüssen zwischen Lokradsätzen und Stahl in sich. Darum sollten die Stahlseiten vor dem Einbau z.B. mit Isolierlack behandelt werden.

Gleichzeitig haben wir das „Loch“ vor dem Herzstück mit Federstahlstücken (z.T. in Ypsilonform geschnitten) aufgefüllt. Auch hier gilt: möglichst mit Isolierlack behandeln, damit es im Digitalbetrieb nicht zu Problemen kommt. Die Dicke des eingeklebten Bleches sollte tunlich 0,2 mm nicht überschreiten, anderenfalls könnten die Original- Trix- Räder es übelnehmen (zumindest die Bakelit und Kunststoffräder wollen dann nicht so recht).





In Geldermalsen hatte ich auch eine dritte Umbauvariante dabei: ein in einer alten Bakelitweiche eingelöteter Draht vor dem Radlenker im abzweigenden Teil der Weiche. Dieser Umbau war für modernere Trix Express Räder unproblematisch, jedoch klemmten die alten Bakelit- Räder - insbesondere bei längeren Wagen - gerne etwas fest. Der blanke Silberdraht fiel bei den drei Blechschienen des Bakelitgleises kaum auf. Leider liegt mir noch kein Foto hierzu vor.


Für mich sind die durchsichtigen Kunststoffverlängerungen und -einsätze in den Rillen vor den Herzstücken schöner, denn sie fallen einfach weniger auf als die zum Teil noch blanken Federstahlstreifen - aber diese könnten z.B. in schwarzer Färbung auch recht unauffällig sein. Zudem sind die Kunststoffstreifen als Abfall aus den vielfach zu persönlichen Festtagen erhaltenen Hemdkragen (SOS- Geschenke zu Geburtstagen, Hochzeitstagen, Weihnachten etc.) billiger. Jetzt kann man sich auch wieder über seitens der Verwandtschaft geschenkte Hemden freuen.

Unsere Umbauten sind auch für die Trix Express Doppelkreuzungsweiche verwendbar, die in der Ausführung des Kunststoffgleises problemlos von Fremdfahrzeugen durchfahren werden können (sowohl im geraden als auch im gebogenen Strang) . Mit der Ausführung in der Pappgleisversion und mit den gebogenen Weichen habe ich noch keine ausreichenden Erfahrungen gemacht. Bei der Papp- DKW klappt es allerdings auch, aber noch nicht 100- prozentig. Hier muß noch Erfahrung gesammelt werden und wir sind allen Vorschlägen der Trixer-Gemeinde gegenüber offen.


TEC- Mitglied Hans Dupont hatte uns auf dem Treffen in Geldermalsen seine vereinfachte Version des Umbaus vorgestellt: er hatte nur die Spitze des Herzstücks seiner Weichen um ca. 3 mm gekürzt und die Kanten leicht abgeschrägt. Eine Probe aufs Exempel ergab tatsächlich, daß meine in Geldermalsen mitgebrachten Fremdachsen (s.o.) die derartig präparierte Pappweiche ohne Probleme durchfuhren; allerdings mochten die Liliput Langenschwalbacher nicht so recht., wenn nur das Herzstück behandelt war (sie entgleisten nämlich im geraden (!) Strang der Weiche.

Die Idee zum Umbau der Weiche stammt nicht von mir selbst, sondern aus der MIBA - Miniaturbahnen - 1958 (!!!!). In alten Büchern sind doch noch recht viele Tips für den Trix Express zu finden. Auch andere Trix Express Freunde haben sich bereits ihre Gedanken gemacht und praktische Erfahrungen vorgestellt (so z.B. U. Albrecht aus Auburn, USA, dessen Bericht ich einmal im Internet gefunden hatte, der vorschlägt, die Radlenker mit einen Streifen aus Pappe zu verlängern und damit den Abstand zwischen Radlenker und Schiene zu verringern).

Eine interessante Alternative zum Weichenumbau, die ich noch praktisch erproben möchte, stammt aus einem alten Miba- Heft. Hier wurde vorgeschlagen, statt der Radreifen- bzw. Sprukranzveränderungen einfach einen kleinen Drahtbügel so in das Fremdfahrzeug einzubauen, daß dieser gerade vor dem inneren Teil des Fremd- Spurkranzes liegt. Damit wird punktuell der fremde Spurkranz auf das Trix Express Maß verbreitert , ohne daß das Rad verändert werden muß. Es bleibt alleine die Frage der Befestigung dieses Drahtbügels im bzw. am Fremdfahrzeug zu klären.

Trix Express lebt - aber nur, wenn wir zu einander Kontakt halten und weiterhin unsere Erfahrungen miteinander austauschen.



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Beitragvon Ulrich Albrecht » 05.10.2005, 16:45

Bertram,

Meinen Beitrag zum Umbau von Trixweichen zur Benutzung durch NEM Fahrzeuge befindet sich auf Jens Ullmann's Seite unter http://www.grinsen.de/trix/sumpf.htm.

Mittlerweile habe ich den Umbau weiter verbessert, und die Weichen sind seit 5 Jahren im Dauereinsatz. Ich benutze Plastikprofile von Evergreen, die in den Radlenker des von NEM-Loks alleine zu bentutzendem Ast der Trix-Weiche eingebaut werden. Die Dicke der Profile ist 0,8mm, und sie sind laenger als der Trix-Radlenker, wie von Dir beschrieben. Mit den gleichen Profilen wird auch der Teil des Bodens des Herzstueckes ausgefuettert, der auf der gleichen Seite wie der umgebaute Radlenker liegt. Hierbei ist es wichtig, dass nichts der Ausfuetterung in den Bereich ragt, der von Trixloks befahren wird. Zum Schluss habe ich die Spitze des Herzstueckes um 1.5 - 2mm verlaegert. Alle NEM-Fahrzeuge durchfahren solche Weichen im umgebauten Ast ohne Probleme, und ohne Rucken.

Ist der abzweigende Ast der umgebaute, koennen NEM- und Trixfahrzeuge den geraden benutzen, NEM-Fahrzeuge ohne Ruckeln. Liegt die Weiche jedoch mit dem spitzen Ende am Ausgang eines R1-Bogens, laufen die Vorlaeufer mancher NEM-Loks auf das Herzstueck auf, wenn sie den nicht umgebauten geraden Ast durfahren. Der Grund ist die Stellung des Vorlaeufers im Bogen. Er benoetigt ungefaehr 20cm Gerade, um sich so auszurichten, dass es im Herzstueck keine Problem gibt. Das Auflaufen laesst sich durch den Einbau eines von Dir beschrieben Steifens verhindern. javascript:smilie(':))')fröhlich

Auf einen Mischbetrieb von NEM- und Trix auf dem abzweidenden Ast der Trixweiche habe ich verzichtet. Baut man in den Radlenker Einsaetze der von Dir beschriebenen Groesse ein, treten Probleme auf.
Die umgebaute Weiche funktioniert gut bei Fleischmann's e Lokomotiven, die vor ca. 1995 entwickelt worden sind, aber nicht fuer Roco-Lokomotiven. Der Grund ist, dass diese aelteren Fleischmannlokomotiven ein Radinnenmass von 14.0-14.1mm (weniger als durch die NEM-Norm vorgeschrieben haben, wohingegen Roco eines von 14.4 (gemaess NEM-Norm) benutzt. Die 0.3 - 0,4mm muessen zusaetzlich in dem Radlenker eingebaut werden, und dann passen Trixloks nicht mehr durch. Ich habe mit etlichen NEM Loks experimentiert, und stellte das folgende fest:

0.3mm Einsatz: Fleischmannloks ohne Vorlaeufer o.k.
Roco mit Vorlaeufer: entgleist
regelmaeessig
Trixloks klemmen leicht, aber laufen durch

0.8mm Einsatz: Alle NEM-Loks, keine Trixloks

Als Alternative habe ich in den letzten Tagen eine Fleischmann Schnellfahrweiche in eine Universalweiche umgebaut. Das gute Stueck ist gestern fertig geworden, und wird in dieser Woche in die Anlage eingebaut, um im Dauertest zu laufen. Ich sehe keine Probleme, aber Kontrolle ist besser. Wenn die Weiche funktioniert, melde ich mich wieder.

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Weichenumbau

Beitragvon Frank Bertram » 06.10.2005, 08:35

Hallo Ulrich,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und die Richtigstellung Deines Artikels der Quelle nach.

Es stimmt, ich hatte noch keine Roco-Lok ausprobiert, aber Fleischmann (vor 1995, ich habe keine neuere uzur Verfügung gehabt, Liliput von 2005, Märklin von 1960 und Pico laufen durch den abzweigenden Ast genauso gut wie die Trix Express Loks - nicht zu vergessen meine Trix (International) HO Loks, die ebenfalls keine Probleme machen (o,3 mm max bzw. 0,24 mm in Federstahl und jeweils federnd mit etwas nach innen gebogenem Anfangsstück gewährleisten, daß die Trix Express Radsätze gut in den verlängerten Radlenker einfahren und oihne zu klemmen durchkommen.

Dein Herzstückproblem hatten wir anfangs auch. Hans Dupont vom TEC Nederland hatte uns auf den Gedanken gebracht, das Herzstück nicht so lang zu lassen, sondern um bis zu 3 mm zu kürzen. Wir haben das ausprobiert und es hat zum Teil gut geklappt; aber bei den Dampfloks mit Vorlaufachse hat es zum Teil die von Dir beschriebenen Probleme gegeben, die wir dadurch gelöst haben, daß wir das Herzstück nur in der Spitze abgeflacht und im abzweigenden Teil angeschrägt haben (nur etwas). Das hat geholfen und unsere Hornby Pacific hat den abzweigenden Ast der Weiche zusammen mit den Trix Express Fahrzeugen ohne Holpern durchfahren.

Es ist ganz wichtig, die Spurrillen vor dem Herzstück mit max. o,2 mm Federstahl oder Kunststoff aufzufüllen; trix Express Wagen mit Bakelit-Rädern holpern dann ganz leicht, entgleisen aber nicht; Metallräder laufen ohne Probleme durch (Achtung: bei nicht isolierten Metallrädern muß der Federstahldraht selbst z.B. mit Isolierlack isoliert werden).

Ich bin auf Deine Schnellfahrweichenerkenntnisse gespannt und werde später über unsere Versuche mit der Trix Bogenweiche berichten.

Allzeit HP 1 in die USA!!!

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Beitragvon Ulrich Albrecht » 07.10.2005, 16:06

Hallo Frank,

Es scheint, dass Deine und meine Erfahrungen beim Umbau von Trixweichen die gleichen sind. Bis jetzt war das Problem des Baues einer Universalweiche nicht so dringend in Anbtracht der Streckefuehrung meiner Anlage.

Es ist im Prinzip eine doppelgleisige Strecke, die zwei Bahhoefe verbindet, eine Richtung mit NEM-Gleisen, die andere mit Trix-Express. An jedem Bahnhof spaltet sich die Strecke in zwei eingleisige Strecken auf, eine mit NEM, die andere mit Trix Express. Durch den von mir beschriebenen Umbau von Trixweichen sind meine NEM-Loks in der Lage, auch auf den Trixstrecken zu fahren. Das einzige Problem war bisher, dass ich fuer die Einfahrt/Ausfahrt des Trix Schattenbahnhofes je drei Trixweichen benoetige. Auf diese Weise koennen NEM-Loks eine nicht umgebaute Trixweiche umfahren. Da all dies im Tunnel liegt, war es kein optisches Problem, aber es vergeudet Platz. Mit der umgebauten Fleischmannweiche kann dieser Teil eleganter gebaut werden.

Nachdem ich meine Trixloks auf Digital (NMRA-DCC) umgestellt habe, moechte ich ihnen mehr Auslauf geben, d.h. sie sollen auch die zweite eingleisige Strecke (die bisher fuer NEM reserviert war) befahren. Da diese Strecke jedoch von allen NEM-Loks befahren wird, muessen die folgenden Bedingungen erfuellt sein:

1) Minimumradius 360mm, d.h. kein Trix R1. Obwohl ich bisher habe ich noch keine NEM-Lok gekauft habe, die den Trix R1 nicht durchfuhr, besteht aber die Gefahr, dass ein zukuenftiger Kauf Probleme haben kann. Somit koennen auch keine Trixweichen mit dem abzweigenden Ast in diesen Steckenabschnitt eingebaut werden.

2) Alle NEM-Loks muessen den Teil der Universalweichen, der von ihnen regelmaessig benutzt wird, 100% sicher durchfahren.

3) Alle Umbauten an Trixweichen muessen rueckgaengig gemacht werden koennen, da ich in Amerika wohne, und Ersatz schwer zu beschaffen ist.


Ulrich
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Probleme mit Bogenweichen

Beitragvon meisizebra » 07.10.2005, 23:22

Ich habe bei meiner Anlage Bogenweichen eingebaut, leider ist das Ergebnis enttäuschend, denn die Loks bleiben oft darauf stehen, v.a. die E50. Kann es sein, dass die Bogenweichen für ältere Loks nicht geeignet sind? Gibt es Lösungsvorschläge?
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Beitragvon kladewa » 08.10.2005, 08:56

Hallo, dazu ist im Forum schon viel gesagt worden. Gib einfach unter "Suche" "Bogenweiche" ein und es werden alle Beiträge dazu angezeigt.

Gruß Dieter
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Beitragvon Ulli » 10.10.2005, 08:57

Hallo,

möglicherweise liegt das an der Schleiferkonfiguration der Lok. Bei meiner E50 (zweimotorig) waren beim Kauf nur zwei von fünf möglichen Mittelschleifern montiert, erst als der dritte dazu kam, durchfuhr sie meine Weichenstraßen problemlos. Möglicherweise hat einer der Vorbesitzer einige der Mittelschleifer entfernt, weil er die Löffel als Problemstellen erkannt hat, die Lok hakt auf Pappschienen gerne am Mittelleiter ein, wenn der Übergang zwischen zwei Gleisen nicht topfeben ist. Allerdings habe ich noch keine Bogenweichen testen können.
Wenn es für Sie kein Sakrileg ist - der Märklin - oder Roco Skischleifer lässt sich relativ leicht an der E50 montieren und damit fährt sie einfach besser...

Gruß

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