von Dietmar » 08.01.2008, 18:06
Hallo ecki
Ich kann deine Ausführungen voll und ganz bestätigen. Das mit der 217 von oben ist mir schon vor 5 Jahren passiert. Der Verkäufer (ebay) war aber seriös und ich konnte den Preis neu verhandeln, so dass ich recht günstig an ein schönes Fahrwerk mit Schwungmasse und DSS für eine meiner altroten 217er gekommen bin. Das Foto habe ich mir nur mal aufgehoben, so als Abschreckung. Mir ist aber vor einiger Zeit selber an eine 217 in neurot das Gehäuse gerissen, ich hatte es nur normal aufgeschraubt und nach dem aufsetzen, beim festhalten ist es gerissen. Ich konnte es zwar kleben, aber man sah es doch. So habe ich mich wieder von ihr getrennt, nicht aber ohne vorher das alte Fahrwerk der 217 drunter zu schrauben. So hat nun auch eine meiner t/b 218er ein neues Fahrwerk mit Schwungmasse bekommen. Ich habe jetzt noch 2 von den neuroten 217er, bei einer bröselt auch schon der Zapfen, lose war er schon vorher, aber das konnte ich mit reichlich Kleber noch retten. Da bekommt wohl bald noch eine altrote 217 ein neues Fahrwerk wenn ich des Klebens satt bin. Ich bin natürlich jetzt besonders vorsichtig mit den 217er, besonders mit der selteneren t/b 217, die bekommt man nicht so oft wie die neurote. Ich habe das Phänomen bisher auf die neurote Farbe zurückgeführt. Bei meiner neuroten 140 mit DBAG-Keks, nicht die Cargo sondern die 22457 ist es mir auch passier. Etwas zu feste angefasst, so wie man halt ein Gehäuse in der Hand hält, und schon ein Riss. Den konnte ich aber, weil sehr fein ohne Ausbrüche, von Innen mit Kleber Stabilisieren so das man nichts sieht. Allerdings bei einer altroten 217 ist auch schon ein kleiner Riss aufgetreten. Das liegt sicher wie du sagst an den Spannungen im Gehäuse. Aber deshalb möchte ich auf die Lok nicht verzichten. Alles was ich habe muss auch schon mal öfters fahren. Ich sammle zwar auch, aber nur zum ansehen sind sie mir zu schade, nein ich möchte sie auch fahren sehen. Wenn es geht, schaue ich immer ob ich nicht mindestens eine 2 Lok des Typs bekomme die ich dann zwar schone aber dennoch fahre.
Wenn ich wieder mal so eine Lok ersteigert habe, maile ich dem Verkäufer das Bild der zerstörten 217. dann bitte ich ihn, wenn möglich die Lok in Luftpolsterfolie (Noppenfolie) fest in mehreren Lagen einzuwickeln und den Karton nur so beizupacken. Das alles gut verpackt in eine große Kiste so dass sich darin nichts mehr tut. Wenn die Lok nämlich in der originalen Verpackung hin und her rutschen kann, ist es vielleicht schon zu spät. Da kann dann die Post auch nichts mehr dafür.
Grüße
Dietmar